| 2001
Rolling Stone, October 01
Dritte Folge der Reihe: Wie ein Bursche aus Würzburg den
Texas-Boy gibt. Markus Rill mag dabei die Tiefe der Interpretation
abgehen, die seine großen Vorbilder (Ihr kennt die Namen...)
auszeichnet. Doch die knappe Schlüssigkeit seiner Plots und
die plastische Charakterzeichnung machen einiges wett. "A
man is born a rambler" ist immer noch Rills Hauptthese. Seine
13 Songs verhandeln die Komplikationen, die deshalb den Alltag
um den Teufel in der Morgenröte, die Fahne vom Opa und junge
Schönheiten kreisen lassen, die im Mississippi oder dem Fluss
hinter der Kirche (ver)enden. Gunslinger Ed Staab treibt die rustikale
Roadshow auch mit Slide und Dobro nach vorn. Ein bisschen mehr
Punch in der Produktion hätte aber nicht geschadet. *** Jörg
Feyer (Roots)

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