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Sonntagspost Ingolstadt (April 2000)
"Das hier ist Frankfurt und nicht das Mississippi-Delta!"
möchte man erstaunt ausrufen nach wenigen Stücken des
Albums The Devil And The Open Road von Markus Rill und seinen
Gunslingers. Und diesen Satz muss man sich immer wieder in den
Kopf einmeißeln. Denn der Frankfurter hat sein Handwerk
in Texas gelernt und klingt auch so. Schwitzend und Staub bedeckt
bahnt er sich mit seinen Gunslingers und mit seiner Gitarre einen
Weg durch die Prärie und durch den Sumpf, auf dem der Rock'n'Roll
gedeiht. [...] Rill spielt eine Musik, die als sonst kaum erreichtes
Urbild gelten kann für alle, die zwischen Folk und Country,
zwischen Blues und ein wenig TexMex den Sound suchen, der zu Western-Filmen
genauso passt wie zu versierten Plattensammlungen. Doch nicht
nur der Sound verdient Bewunderung auf dieser Platte, sondern
vor allem auch die Stücke, mit denen Markus Rill die großen
Vorbilder nicht selten übertrifft. Eine großartige
und große Platte. Markus Schwarz

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