1999
Doppelpunkt (12/99)
Man muss ihn schon mit eigenen Ohren gehört haben. Bereits
bei seiner Debüt-CD Gunslinger's Tales konnte man kaum glauben,
dass da ein Würzburger am Mikro steht. Markus Rill liefert
mit seinen Gunslingers den lupenreinen Südstaaten-Sound.
Doch das neue, zweite Album The Devil And The Open Road setzt
an Authentizität noch eins drauf. Staubig, rau und mit dem
gewissen Schuss Wehmut, stehen Rills Balladen in der Tradition
eines Townes Van Zandt oder Chris Cacavas. Bei seinen Midtempo-Nummern
schimmern auch mal Tom Petty und Neil Young durch. Würde
mich nicht wundern, wenn einer der Genannten plötzlich Rills
Rainville im Programm hätte. Volker Peter
|